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Herzschrittmacher- und ICD-Kontrolle

Herzschrittmacher und implantierte Defibrillatoren müssen regelmässig kontrolliert werden.

Wenn Patienten zur Kontrolle Ihrer Herzschrittmacher oder Defibrillatoren zu uns in die HerzPraxis Illnau kommen, fragen wir meist zuerst nach allfälligen Beschwerden. Dann führen wir ein Elektrokardiogramm (EKG) durch, und die Einstellungen werden überprüft. Normalerweise sind wenige kurze Tests ausreichend, um eine sichere und fehlerfreie Funktion der Geräte zu ermöglichen.

Kontrollen sind wichtig

Die Kontrollen sind dazu da, eine korrekte Funktionen der Geräte sowie der angeschlossenen Elektroden sicherzustellen. Wir prüfen die Batterie und passen die Programmierung den individuellen Bedürfnissen des Patienten an.

Nach der Neuimplantation eines Schrittmachers sind Kontrollen nach 4 Wochen, nach drei Monaten, danach in zirka 6-monatigen Abständen angezeigt. Bei älteren Geräten mit nachlassender Batterieleistung können häufigere Kontrolle erforderlich sein. Defibrillatoren (ICDs) sollten in zirka 3 bis 6-monatigen Abständen kontrolliert werden.

So funktioniert ein Schrittmacher

Der Herzschrittmacher besteht aus dem sogenannten Impulsgeber sowie einer oder auch mehrerer Sonden. Er gewährleistet die Wiederherstellung einer stabilen Herzfrequenz, wobei die Sonden die Verbindung zwischen Schrittmachergerät und rechter Vorkammer bzw. Hauptkammer herstellen und für die Leitung der elektrischen Signale verantwortlich sind.

Einsatz des Schrittmachers

Einen Schrittmacher bekommen Patienten implantiert, deren Herzrhythmus deutlich zu langsam ist oder längere Pausen zwischen den Herzschlägen auftreten. Ohne Schrittmacher würde der Körper nicht mit ausreichend Blut versorgt. Man schwebt in Gefahr, bewusstlos zu werden und sich bei Stürzen zu verletzen. Der Schrittmacher sorgt in diesen Fällen für eine stabile, ausreichende Herzfrequenz.

ICD bei Herzrhythmusstörungen

Ein ICD ist ein sogenannter implantierbarer Cardioverter Defibrillator und kommt bei Patienten mit lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen zum Einsatz. Ein ICD dient der Überwachung der Herztätigkeit. Er erkennt lebensbedrohliche Situationen und gibt dann einen elektrischen Schock ab, um die Herzfrequenz wieder zu normalisieren, beispielsweise bei plötzlichem starkem Herzrasen.

Wann ist ein Defibrillator angezeigt?

Einen Defibrillator bekommen Patienten implantiert, die an sehr schweren Herzrhythmusstörungen, wie Kammertachykardien leiden oder einen plötzlichen Herzstillstand überlebt haben. Ohne einen Defibrillator wären diese Patienten häufig in Lebensgefahr. Das Gerät erkennt nicht nur, wann die lebensgefährliche Situation eintritt, es gibt dann auch sofort einen Impuls ab, der das Herz wieder in seinen Rhythmus bringt.

Für einen regelmässigen Rhythmus

Der Herzschrittmacher wird impantiert und sitzt in der Brustregion unter der Haut. Er übrwacht den Herzrhythmus und gibt elektronische Impulse ab. Er wird Patienten empfohlen, deren Herz viel zu langsam schlägt, weil beispielsweise eine Erkrankung des Reizleitungs-Systems vorhanden ist. Anderenfalls würde es das Herz nicht schaffen, eine ausreichende Menge Blut durch den Körper zu pumpen. Diese Patienten klagen ohne Schrittmacher über Leistungsschwäche, Müdigkeit und es können auch Synkopen auftreten.

Herzschrittmacher IllnauKontrolle ist überlebenswichtig.