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Herz kontrollieren nach Infarkt

Wichtig sind nach einem Herzinfarkt auch die Nachkontrollen, die wir in der HerzPraxis Illnau anbieten. Wer einen Herzinfarkt überstanden hat, muss seine Lebensgewohnheiten überdenken.

Wer einen Herzinfarkt erleidet, wird aus seinem gewohnten Alltag gerissen. Für die meisten Patienten ist es ein einschneidendes Ereignis, das fast zwangsläufig zu einem Umdenken führt. Unmittelbar nach dem Herzinfarkt fällt es den meisten Betroffenen noch relativ leicht, Ihren Alltag umzustrukturieren. Denn das Bewusstsein für die lebensbedrohliche Situation ist noch vorhanden. Wichtig aber ist die Kontinuität.

Regelmässige Facharztkontrolle

Die Veränderung des Lebensstils ist die Basis der sogenannten Sekundärprävention. Diese soll als Vorsorgemassnahme einen zweiten Herzinfarkt verhindern. Wir raten Patienten, nach einem Herzinfarkt regelmässig zur Nachkontrolle zu erscheinen. Doch neben der Lebensstiländerung ist es ebenso entscheidend, den Gesundheitszustand des Patienten medizinisch zu überwachen. Das bedeutet unter anderem regelmässige Labor- und EKG-Kontrollen, in grösseren Abständen auch echokardiographische Kontrollen zur Überwachung der Herzleistung. Damit können wir bei einer Verschlechterung der Werte frühzeitig eingreifen. So verhindern wir einen zweiten Herzinfarkt.

Medikamentöse Behandlung

Meist müssen unsere Patienten auch medikamentös eingestellt werden. Die medikamentöse Behandlung erfordert eine sorgfältige Betreuung und Überwachung. Neben den regelmässigen Kontrollterminen sind unsere Patienten natürlich immer aufgefordert, bei Anzeichen einer Verschlechterung ihres Gesundheitszustandes, umgehend ihren Arzt zu kontaktieren.

In der HerzPraxis Illnau haben wir für unsere Patienten ein offenes Ohr. Wir wissen, dass ein Herzinfarkt auch eine psychische Belastung für unsere Patienten darstellt. Wir gehen deshalb einfühlsam mit unserem Patienten um.

Ärztliche Kontrolle

  • Ärztliche Kontrollen helfen mit, den gesundheitlichen Zustand stabil zu halten. Sie dienen auch dazu, wichtige Werte wie Blutdruck oder Blutfettwerte zu überwachen und die medikamentöse Therapie anzupassen
  • Als Patient sollten Sie sich vor jeder Kontrolle überlegen, welche Anliegen Sie haben und welche Fragen Sie stellen möchten.
  • Sprechen Sie mit uns, wenn Ihnen eine Therapie nicht zusagt oder wenn Sie unter Nebenwirkungen von Medikamenten leiden.
  • Und zögern Sie nicht, auch heikle Punkte anzusprechen, zum Beispiel, wenn Sie die Medikamente immer wieder vergessen, wenn Sie unter Erektionsstörungen leiden oder wenn Sie psychische Probleme haben.